Sir Tom stellt sich vor

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SIR TOM STELLT SICH VOR

Sir Tom - Autor, Maskottchen und T-Rex

Wow! Aufregend ist das hier. Endlich selbstständig und alles ist so neu und viel und auch bürokratisch, sagt Kaye jedenfalls.

Aber wir fangen mal ganz vorne an. Und zwar bei mir! Wo auch sonst.

Was meinen Vorfahren widerfahren ist, muss ich euch ja nicht erst erklären, falls doch:

 

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Und nun dazu, wie ich auf einem Social-Media-Marketing-Blog gelandet bin.
Ein entfernter Verwandter von mir hat das WWW erfunden. Ist schon ein paar Jahre her, deswegen meine Aufmachung.

Sir Timothy John Berners-Lee. Genie. Brite. Informatiker. Held unserer Geschichte. Mein Bruder im Geiste.

TIM steht für THE INFORMATION MINE

Fast hätte das Internet nämlich TIM geheißen! Ist ja auch fast wie Tom oder?

TIM steht für THE INFORMATION MINE = Informationsbergwerk.

Fast 30 Jahre ist es her, da hat Tim Berners-Lee die erste Website der Welt veröffentlicht.

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Dies veränderte nachhaltig unsere Welt. Reich geworden ist Tim damit aber nicht. Er hat nämlich kein Patent auf das WWW angemeldet. Das ist dem ehrgeizigen Briten auch nie in den Sinn gekommen. Sonst hätte sich das Internet nie so schnell entwickelt und genau diese Entwicklung hat es auch gebraucht. Auch wenn ihm bei seiner Arbeit, im europäischen Kernforschungszentrum CERN, keiner seiner Kollegen wertgeschätzt oder unterstützt hat, arbeitete Tim emsig weiter und veröffentlichte am 06. August 1991 das erste Dokument im WWW.

Die Genialität wurde Tim in die Wiege gelegt

Dabei verbesserte er hauptsächlich bereits vorhandene Techniken und fügte sie sinnvoll zusammen.
Die Genialität wurde Tim bereits in die Wiege gelegt. Seine Eltern waren beide erfolgreiche Mathematiker und arbeiteten bereits an der Entwicklung des ersten Computers mit. Wenn man so groß wird, was kann dann anderes aus einem Jungen werden?

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Auch wenn Tim keinen Wert auf Reichtum und Ruhm legt, hat er ein Buch geschrieben „Der Web-Report“. Hier erzählt er von seinem mühsamen Weg der besten Erfindung der Welt und ist auf jeden Fall lesenswert. Denn Interviews gibt der bodenständige Brite eher selten.

Ganz schlauen unter euch ist vielleicht schon bekannt … Allen anderen bescheren wir jetzt mal einen kleinen oder auch großen AHA-Moment, denn …

Das World Wide Web ist nicht das INTERNET!

Das World Wide Web ist nicht das INTERNET!

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Jaha. Eine Verbindung zwischen den Computern bestand bereits in den 1970er Jahren. Damals hatte das US-Verteidigungsministerium ein Projekt gestartet. Wenn man es ganz einfach erklären möchte, dann verhält es sich nämlich so; das Internet ist eine Datenautobahn, also ein Netzwerk elektronischer Straßen. Das WWW hingegeben nutzt das Internet – so wie Fahrzeuge auf einer Straße fahren.
Hier kommen wir noch mal auf Tim zurück. Ihn ließ die Idee nicht los, dass man die Hypertexte, darunter versteht man Textteile die durch Querverweise miteinander verbunden sind, auf allen Computern lesen und verwenden können sollte. Da es damals nur möglich war, Links innerhalb eines Computers zu nutzen und mit ihnen zu arbeiten, kam Tim auf seine bahnbrechende Idee. Er wollte alle Informationen auch für andere Geräte auf der ganzen Welt zugänglich machen.
Im Jahr 1989 begann er dann damit, seine Vision des World Wide Web zu verwirklichen. Er wollte ein universelles und verbundenes Informationssystem erschaffen.
Doch dann passierte etwas Unerwartetes… Sein Projekt wurde von CERN abgelehnt!

Das CERN lehnte Tims Projekt ab

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Tim hatte aber einen ziemlich Starken Vorgesetzten und der erlaubte die Arbeit, aber im Geheimen.

An alle Praktikanten da draußen. Macht eure Arbeit mit Würde, denn vielleicht helft ihr dem nächsten Sir Tim Berners-Lee bei einer großartigen Sache! Denn nur ein paar Praktikanten und wenige Kollegen halfen Tim bei der Umsetzung seiner Idee. Im Jahre 1990 entwickelte Tim die erste Software, die auf einem Computer eine bestimmte Webseite bereithält und anderen Geräten erlaubt, auf diese zuzugreifen. Auf dieser weltweit ersten Webseite erklärt er sein Projekt und was HTTP, HTML und URL bedeuten.

Aufregend, was? Doch leider konnte man sich diese Seite nur ansehen, wenn man mit einem Next Computer arbeitete. Puh. So kurz davor endlich zu surfen und dann so ein Aufwand…

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Grüner Text auf schwarzem Grund

Doch dann bekam Tim Hilfe einer Kollegin und sie beide entwickelten den Line-Mode Browser. Die Aufgabe des Browsers war es, Texte anzuzeigen. Diese Texte waren grün und wurden auf schwarzem Grund, Zeile für Zeile angezeigt. Die Navigation war ausschließlich über die Tastatur möglich. Jedem Link wurde eine neue Nummer zugeteilt und mit diesem konnte man zum Link springen.
Puh. Langer aufregender Ritt! Aber ich glaube, wir sind ihm alle mehr als Dankbar für diese grandiose Erfindung.
Für Tim war der Weg noch nicht vorbei. Es dauert eine Weile seine Erfindung bekannt zu machen, weil sich kaum einer dafür interessierte. Durch das verlinken seiner Webseite in verschiedenen Foren, ging es plötzlich bergauf. Er bekam etliche Verbesserungsvorschläge und Fehlermeldungen und sehr viel Lob für sein Projekt.

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Im Jahr 2004 zum Ritter geschlagen

Tim arbeitete seitdem an Verbesserungen für sein World Wide Web und erhielt nicht nur Preise und diverse Auszeichnungen, sondern wurde im Jahr 2004 von der Queen zum Ritter geschlagen.

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Liebevoll nennen ihn viele den „Vater des Internets“. Das hört Tim allerdings nicht gern. Er lehrt lieber am MITMassachusetts Institute of Technology sein Wissen mit seinen Studenten und ist Vorsitzender des World Wide Web Konsortiums. Hier wacht er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern darüber, dass der technologische Standard für das Netz vereinheitlicht wird.

Ja und irgendwie bin ich auch so entstanden. Mein fantastisches Aussehen hat übrigens die sehr talentierte Jana Hansmann von http://hansmann.design/ gestaltet. Schaut gern mal bei ihr vorbei! Unser Logo ist auch von ihr und wir sind so zufrieden.

Ich werde euch hier immer mal wieder mit Social-Media-Artikeln unterhalten und informieren. Neuigkeiten aus der Branche, Best Practice Beispiele oder aus dem Alltag einer Selbstständigen berichten.

Gern könnt ihr auch Artikel bei uns veröffentlichen, wenn sie zum Thema Social Media, Marketing, Onlinemarketing, Dinosaurier oder auch Pommes passen. Wir sind da recht offen. Schreibt uns gern eine Email an info@kayelomas.de.

Bis bald.

Sir Tom.